Use Case · Exe­cu­ti­ve Office

Vir­tu­el­les Chef­se­kre­ta­ri­at im Tan­dem

Die Rea­li­tät in Wachs­tums­un­ter­neh­men: Wenn Füh­rungs­kräf­te zur eige­nen Assis­tenz wer­den

In Start-ups, Sca­le-ups und mit­tel­stän­di­schen Ein­hei­ten lässt sich ab einer gewis­sen Team­grö­ße fast immer das­sel­be Mus­ter beob­ach­ten: Gründer*innen, Geschäftsführer*innen oder Unit-Leiter*innen ver­brin­gen einen erheb­li­chen Teil ihrer Woche nicht mit Stra­te­gie, Kun­den oder Team­füh­rung – son­dern im admi­nis­tra­ti­ven Treib­sand.

  • Kalen­der-Tetris: Mee­tings über Zeit­zo­nen hin- und her­schie­ben, Ter­min­kol­li­sio­nen auf­lö­sen, Ein­wahl­links orga­ni­sie­ren.
  • Inbox-Feu­er­wehr: Täg­lich dut­zen­de Vor­ab­klä­run­gen und ope­ra­ti­ve Mails sich­ten, bevor die eigent­li­che Denk­ar­beit beginnt.
  • Rei­sen und Vor­be­rei­tung: Bahn­ver­bin­dun­gen her­aus­su­chen, Hotel­bu­chun­gen umbu­chen, Prä­sen­ta­ti­ons­fo­li­en aktua­li­sie­ren.

Wer den gan­zen Tag koor­di­niert, kommt nicht mehr zum Füh­ren.

Der klas­si­sche Lösungs­ver­such: Die inter­ne Fest­an­stel­lung – und ihre Hür­den

Der nahe­lie­gen­de Reflex lau­tet: „Wir schrei­ben eine Stel­le für eine Exe­cu­ti­ve Assistant aus.“ In der Pra­xis ste­hen klei­ne­re Unter­neh­men und Start-ups dabei vor struk­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen:

  • Lan­ger Vor­lauf: Vom Ver­fas­sen der Anzei­ge bis zum Ende der Kün­di­gungs­frist ver­ge­hen schnell 4 bis 6 Mona­te. Die Ent­las­tung wird aber jetzt gebraucht.
  • Star­res Com­mit­ment: Fix­kos­ten, Lohn­ne­ben­kos­ten und Kün­di­gungs­fris­ten bin­den Bud­gets in vola­ti­len Pha­sen.
  • Das Aus­fall­ri­si­ko bleibt: 30 Tage Urlaub, Krank­heit oder Fort­bil­dung füh­ren dazu, dass die Last wie­der voll auf die Füh­rungs­kraft zurück­fällt.
  • Fal­sche Aus­las­tung: Oft wer­den nur ver­läss­li­che 15 bis 20 Stun­den gebraucht – qua­li­fi­zier­te C‑Le­vel-Teil­zeit­kräf­te sind am Markt jedoch extrem rar.

Die Alter­na­ti­ve: Was bedeu­tet „Exe­cu­ti­ve Office“ als Mana­ged Ser­vice?

Das Modell des Exe­cu­ti­ve Office ver­steht Assis­tenz nicht als ein­zel­ne Per­son, die man ein­stellt, son­dern als orga­ni­sa­to­ri­sche Infra­struk­tur.

Es ist weder eine Per­so­nal­ver­mitt­lung noch ein offe­ner Free­lan­cer-Markt­platz. Statt­des­sen bucht ein Unter­neh­men ein fes­tes monat­li­ches Stun­den­kon­tin­gent (z. B. 15, 20 oder 25 Stun­den pro Woche) bei einem spe­zia­li­sier­ten Part­ner.

Die­ser stellt ein fest zuge­ord­ne­tes, geschul­tes Team bereit, das über gesi­cher­te Enter­pri­se Vir­tu­al Desk­tops direkt in die Sys­te­me des Kun­den (MS 365, Goog­le Workspace, CRM) inte­griert wird. Das Unter­neh­men lagert nicht nur Auf­ga­ben aus, son­dern auch das Aus­fall­ri­si­ko und die Qua­li­täts­si­che­rung.

Die Work­flows in der Pra­xis: Wie das Tan­dem-Prin­zip im All­tag funk­tio­niert

Zwei fes­te Assis­tenz­kräf­te tei­len sich einen Kun­den­kon­text – mit direk­ter Anspra­che und gere­gel­ten Geschäfts­zei­ten.

Der Live-Arbeits­all­tag (Slack/­Teams-Sze­na­rio)

Die­ses Sze­na­rio zeigt poten­zi­el­len Kund*innen sofort bild­haft, wie sich die Füh­rungs­kraft, VPA 1 (Sarah) und VPA 2 (Ele­na) im All­tag abstim­men und wie das Tan­dem bei Urlaub und Arbeits­spit­zen greift:

Füh­rungs­kraft (09:15 Uhr):

„Guten Mor­gen! Brau­che drin­gend einen 45-Minu­ten-Slot mit unse­rem Lead-Inves­tor für mor­gen Nach­mit­tag. Und bis Frei­tag bräuch­te ich die Rei­se­pla­nung für die Kon­fe­renz in Zürich fer­tig.“

VPA Sarah – Lead (09:18 Uhr):

„Mor­gen! Ich über­neh­me direkt die Ter­min­ko­or­di­na­ti­on mit dem Inves­tor-Office und blo­cke dir heu­te schon die Vor­be­rei­tungs­zeit im Kalen­der. @Elena: Kannst du die Zug- und Hotel­op­tio­nen für Zürich über­neh­men?“

VPA Ele­na – Tan­dem (09:22 Uhr):

„Guten Mor­gen! Ja, bin schon dran. Ich suche 2 pas­sen­de Ver­bin­dun­gen und das Hotel nahe dem Kon­fe­renz­zen­trum her­aus und lege dir die Über­sicht bis 14:00 Uhr zur Frei­ga­be ab.“

VPA Sarah – Lead (Don­ners­tag, 16:30 Uhr):

„Kur­zes Update: Bin ab mor­gen wie ange­kün­digt eine Woche im Urlaub. Ele­na hat alle offe­nen Punk­te und dei­nen Kalen­der für nächs­te Woche bereits über­nom­men. Für dich läuft alles ganz nor­mal weiter!“

Ori­en­tie­rungs­hil­fe: Wann passt wel­ches Modell zu dei­ner Orga­ni­sa­ti­on?

Eine inter­ne Fest­an­stel­lung passt, wenn …

  • Vor Ort phy­si­sche Auf­ga­ben anfal­len (Emp­fang, Post, Bewir­tung).
  • Eine per­ma­nen­te 40-Stun­den-Woche dau­er­haft bud­ge­tiert und aus­ge­las­tet ist.
  • Eta­blier­te HR-Kapa­zi­tä­ten für Recrui­ting und Mit­ar­bei­ter­füh­rung vor­han­den sind.

Ein Exe­cu­ti­ve Office im Tan­dem passt, wenn …

  • Auf­ga­ben über­wie­gend digi­tal statt­fin­den (Kalen­der, E‑Mail, Rei­sen, CRM).
  • Der wöchent­li­che Bedarf bei 15 bis 25 Stun­den liegt.
  • Schnel­lig­keit und Fle­xi­bi­li­tät zäh­len (Start in weni­gen Tagen statt Mona­ten).
  • Aus­fall­si­cher­heit Prio­ri­tät hat und kein Ver­tre­tungs­auf­wand ent­ste­hen darf.

Wei­ter­den­ken: Passt die­ser Ansatz zu dei­nen aktu­el­len Eng­päs­sen?

Jedes Unter­neh­men orga­ni­siert Füh­rungs­pro­zes­se anders. Wenn du her­aus­fin­den möch­test, wie sich ein vir­tu­el­les Chef­se­kre­ta­ri­at in dei­ne Tool-Land­schaft ein­fügt und wel­ches Stun­den­vo­lu­men zu dei­nem All­tag passt, sprich uns ger­ne an. Wir ana­ly­sie­ren dei­ne Situa­ti­on neu­tral und unver­bind­lich.

Kos­ten­lo­se Bera­tung